1. Warum die Zusammenarbeit mit Nora und wie ist sie zustande gekommen?

Nora Brandenburger ist eine regional und auch überregional bekannte Künstlerin. Als Viertelfinalistin von The Voice of Germany hat sie bewiesen, dass sie das Talent und die Professionalität besitzt, sehr gute Musik zu machen. Wir als Künstler beschäftigen uns schon von Anfang an mit der Musik, die aus unserer Region kommt. Wir wollen vernetzen, Begegnungen schaffen und von anderen lernen. So war der Gedanke auch bei Nora. Letztendlich war der Erstkontakt über Social Media. Wir kannten ihre Stimme und wollten sie unbedingt auf einen gemeinsamen Song packen. Nora zeigte sich direkt offen für diese Idee und war begeistert darüber, dass wir sie angefragt haben. Auch sie hatte bereits die Idee uns zu kontaktieren, da ihr das was wir machen gut gefiel. Nach einigen gemeinsamen Treffen war es so als würde man sich schon ewig kennen. Die Chemie hat gestimmt und die Richtung in die die Zusammenarbeit gehen soll, war für beide Seiten von Anfang an klar.

2. Wie war die Zusammenarbeit und haben wir den Song gemeinsam geschrieben?

Das erste persönliche Treffen war im Brennans Pub in Landau. Es war ähnlich wie ein erstes Date, man wusste nicht so genau was man sagen und wie man sich verhalten sollte. Nach einigen Guinness und anderen alkoholischen Getränken kamen wir aus dem Lachen nicht mehr heraus. Besonders Nora steckte mit ihrem lauten Lachen das gesamte Pub an. Wir tauschten unsere Ideen aus, wir lernten uns kennen und schätzen.

Während der ersten Zusammenkünfte im Studio stellte Kevla seine Idee für den Song vor. Seine Parts dazu hat er bereits 2018 geschrieben aber nie die Gelegenheit gefunden, einen ganzen Song daraus zu machen. Zu diesem Zeitpunkt gab es weder Refrain noch einen fertigen Beat. Nora war begeistert, sie sah sich selbst in den geschriebenen Texten von Kevla wieder und wollt ihren Beitrag dazu leisten. Das interessante an der Geschichte für beide Seiten war: Nora hatte bis dato noch nie einen eigenen Song produziert, Kevla noch nie einen Text und für eine Sängerin geschrieben und Tobasi musste eine Melodie kreieren, die auf den Text und die neue Stimme passt. Die Komposition des Refrain gestaltete sich schwieriger als gedacht, doch letztendlich haben wir gemeinsam die Lösung gefunden. Die Zusammenarbeit mit Nora war sehr professionell. Wir lernten viel von ihr und sie von uns. Ab und zu mussten wir dermaßen lachen, dass wir eine halbe Stunde gebraucht haben um uns wieder zu fangen.

Highlight des gesamten Projektes waren die Aufnehmen zu dem dazugehörigen Musikvideo im Herbst 2020. Gemeinsam mit dem Kameramann, Cutter und 90er-Jahre Kind Tom Jester haben wir ein Video in einem goldenen Rebenmeer in der Nähe von Siebeldingen kreiert, das uns alle samt sehr stolz macht.

Alles in allem war es eine sehr gelungene und äußerst humorvolle Zusammenarbeit. Die Heimatverbundenheit und die für unsere Region bekannte, offene Art mache die gemeinsame Arbeit letztendlich sehr leicht. Wir sind froh eine solch aufgeschlossene Persönlichkeit und die dazugehörige, wundervolle Stimme wie die von Nora Brandenburger für unser Projekt gewonnen zu haben.

3. Welche Geschichte steckt dahinter?

In dem neuen Song „Was ich bin“ von KnT und Nora Brandenburger geht es um die Wege, die man in der Kindheit und der Jugend beschreitet. Es geht darum, wie wir in unserer Region aufgewachsen sind und wie die Lebensweise und die Kultur der Pfalz uns geprägt hat. In „Was ich bin“ geht um die Erfahrungen und Erlebnisse, die aus einem das machen, was man heute ist.

4. Wird es weitere Zusammenarbeiten geben? Auch mit anderen regionalen Künstlern?

Networking spielt eine sehr wichtige Rolle bei Musikern und Künstlern. Ohne Connections ist es für jeden schwer Fuß zu fassen und sich weiterentwickeln zu können. Egal ob Musiker, Designer oder Veranstalter, jeder profitiert von einer guten und gelungenen Zusammenarbeit. Am Ende erreicht man durch gemeinsame Projekte auch mehr Menschen, welche die Kunst hören, sehen oder fühlen können. Wir versuchen immer wieder neue Bekanntschaften zu schließen und so Kreativität zu schaffen. Bislang ist die Zusammenarbeit mit Nora Brandenburger das zweite Projekt, das wir mit einem anderen Musiker umsetzten konnten. Ob es ein weiters Projekt mit Nora geben wird, ist derzeit noch nicht klar. Dennoch sind wir offen für Neues und für jeden, der sich für eine Zusammenarbeit interessiert.